Aarhus Fremad – Vejle BK (0:0)

Hej und „god dag“ – heute aus Dänemark! Unsere BILDERBUCHBUDE DER WOCHE (115) ist diesmal ein Stadion aus dem nördlichen Nachbarland, was selten genug vorkommt. Ob das „Riisvangen Stadion“ von Aarhus Fremad nun wirklich als Stadion oder Freilichtbühne durchgeht, muss jeder für sich beantworten.

Freilichtbühne passt insofern, als dass der Ort in den 1990er-Jahren Schauspiel eines echten Märchens war. Der Verein vom Festland marschierte innerhalb von 13 Jahren aus der letzten Liga Dänemarks in die Eliteklasse hoch und spielte von 1997 bis 1999 im „Riisvangen“ SuperLiga.

Seit letztem Jahr ist die aktuelle Nummer 2 der Stadt wieder in der zweithöchsten Spielklasse des Landes anzutreffen, was aller Ehren wert ist. In dem von Buchen gesäumten Naturstadion hat sich seit dem SuperLiga-Ausflug praktisch nichts geändert. Zwei rudimentäre Holztribünen sind dazu gekommen.

Doch bald kreisen die Bagger im Rund: Die Spielstätte von Fremad („Vorwärts“) bekommt ab Herbst ein Facelift, das unter anderem einen Kunstrasenplatz und neue Zuschauerränge vorsieht. Immerhin: Vertraut man der Computer-Animation der Architekten, sollen die charakteristischen Bäume und der Ringwall um den Platz erhalten bleiben.


30.08.2026
Riisvangen-Stadion, Aarhus
Aarhus Fremad – Vejle BK (0:0)

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