SV Rot-Weiß Cuxhaven – Duhner SC (5:1)
Moin und guten Morgen aus Cuxhaven! Wir melden uns heute aus einer echten Hafenstadt mit der BILDERBUCHBUDE DER WOCHE (114). Rau und authentisch geht das Leben zwischen Kugelbake und „Dicker Berta“ über die Bühne. Genau in dieses Bild passt auch die „Kampfbahn“ im Stadtteil Döse, unweit des Grimmershörner Strands.
Besonders die alte Holztribüne sticht auf der 1950 erbauten Anlage ins Auge. Während der SV Rot-Weiß Cuxhaven erst 1990 durch eine Fusion entstand, hat die Tribüne die Zeit überdauert. Die morschen Bretter und diversen Löcher in der Konstruktion scheint man in der 50.000-Einwohner-Stadt mit norddeutscher Gelassenheit zu sehen.
Für Abwechslung sorgen die Chorizo-Würste auf dem Grill aus dem spanischen Vereinsheim. Typisch Cuxhaven, denn spanische Einwanderer prägten in der Nachkriegszeit die Fischindustrie der Stadt. Richtig maritim wirkt auch die ehemalige Marinegarnisonkirche St. Petri hinter dem Tor, die das tolle Gesamtbild der „Kampfbahn“ mehr als abrundet.
Bei so viel Lokalkolorit kann man sich gar nicht vorstellen, dass der HSV in diesem Stadion einst internationale Pflichtspiele vor vollbesetzten Rängen austrug. Die Zeiten sind vorbei und auch die Rot-Weißen reißen in der Bezirksliga keine Bäume aus. Doch was geblieben ist, das ist die „Kampfbahn“ mit ihren vielen Narben als Zeuge der Zeit.
23.08 2026
„Kampfbahn“ Cuxhaven,
SV Rot-Weiß Cuxhaven – Duhner SC (5:1)

















