TSV Leuna 1919 – SC Naumburg (0:1)
Juten Morjen und hereinspaziert zu einer neuen Ausgabe der BILDERBUCHBUDE DER WOCHE (120)! Heute grüßen wir aus dem „Stadion des Friedens“ in der Chemie-Stadt Leuna, im Südosten Sachsen-Anhalts.
Die Sportstätte wurde am 27.05.1951 von der 1948 neu gegründeten BSG Chemie Leuna eingeweiht. Sie bietet heute immer noch eine Kapazität von 7000 Zuschauern und wird nicht nur von den Fußballern, sondern auch für Leichtathletik genutzt.
Ihre besten Jahre hatte die BSG als sie zwischen 1956 und 1960 in der damals drittklassigen II. DDR-Liga spielten. Aufhorchen ließ Leuna jedoch 1959 als im DDR-Pokal erst im Achtelfinale gegen ASK Vorwärts Berlin Schluss war. Auch 1957, 1958 und 1960 kamen sie im Pokal jeweils bis in die dritte Runde. In den Jahren 1961 bis 1990 pendelten der Verein immer zwischen der damaligen Bezirksliga und Bezirksklasse.
Nach der Wende und den nachfolgenden wirtschaftlichen Veränderungen in Ostdeutschland, wurde Mitte der 90er Jahre aus der BSG Chemie wieder als TSV Leuna 1919 gegründet. Die Stadt und der Verein verbindet nicht nur die Chemiewerke, sondern eine ganze Region.
An alle, denen der Ground noch fehlt, geht eine Empfehlung raus.
16.11.2024
Stadion des Friedens (Leuna)
TSV Leuna 1919 – SC Naumburg (0:1)










