PSV Union Neumünster – VfR Neumünster – 0:3
PSV Union Neumünster – VfR Neumünster – 0:3
„DIE KÖNIGE DER STADT TRAGEN LILA-WEIẞ“
31.07.2026
Schleswig-Holstein-Liga
Sportanlage Stettiner Straße
Zuschauer: 1.903
NEUMÜNSTER – Bei der Spielplangestaltung für die neue Saison stellte sich der SHFV in diesem Jahr clever an, denn gleich zum Auftakt trafen die beiden Vereine aus Neumünster zum Derby aufeinander.
Clever deshalb, weil Ende Juli gutes Wetter versprach und sich inzwischen eine echte Rivalität zwischen beiden Vereinen entwickelt hat. Darüber hinaus steckten die Profivereine aus Hamburg und Kiel noch in der Vorbereitung, sodass nichts gegen einen Abstecher an die Stettiner Straße sprach.
So oder so ähnlich dachten satte 1.903 zahlende Zuschauer. Eine stattliche Zahl für ein Eröffnungsspiel in der Oberliga, erst recht in Schleswig-Holstein. Für Speis und Trank war ebenso gesorgt und bei 3,50 Euro für den Nacken im Brötchen lässt sich der Landboten-Redakteur nicht zweimal bitten.
Zum Einlaufen der Mannschaft zeigte die VfR-Fanszene unter dem Motto „Die Könige der Stadt“ lila und weiße Papierkronen. Von PSV-Seite kam zu Beginn nichts. Den Konfettiregen und das Spruchband zum Wiederanpfiff sah ich zwecks Bierbeschaffung nicht. Während des Spiels wurde von einigen Gestalten weit hinter dem Tor mehrfach Rauch und auch eine Hand voll Fackeln gezündet, was aber wegen der Entfernung natürlich schlecht rüberkam.
Auf dem Rasen hatten beide jeweils eine dicke Chance in der Anfangsphase. Dann nutzte Rafael Krause aber einen Aufbaufehler und setzte Jashari ein, der zum 0:1 in der 17. Minute traf. Der VfR kontrollierte die Partie im Anschluss, machte sich das Leben durch einen Platzverweis in der 38. Minute aber unnötig schwer.
Allerdings währte der Schock nur bis zur Pause. Die Gäste kamen besser raus und der Ex-Kieler Awuku konnte nur durch eine Notbremse vorm 16er gestoppt werden. Zweiter Platzverweis und den fälligen Strafstoß versenkte Krause, wobei der Torwart nicht gut aussah.
Lange Gesichter beim Polizeisportverein und mit dem 0:2 verstummte auch so langsam der Haufen neben der Tribüne. In der Schlussphase dezimierten sich die Gastgeber erneut wegen einer Notbremse und der Mann des Tages Krause netzte erneut zum 0:3 ein. Klarer kann ein Derbysieg kaum ausfallen und für diesen Abend waren der VfR und seine Fans zurecht die Könige der Stadt. (hr)








