SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde – BSG Stahl Brandenburg 3:2
SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde – BSG Stahl Brandenburg 3:2
„STAHL FEUER ZÜNDET NICHT“
26.09.2026
Brandenburgliga
Jahnsportstätte
Zuschauer: 304
„AHRENSFELDE – Relativ spontan entschied ich mich, endlich mal nach Ahrensfelde zu reisen. Bei dem Gegner zögerte ich nicht lange und kaufte kurze Zeit später die Tickets für den Flixtrain.
Somit hieß es Samstag früh auf nach Berlin. Was ich bis dahin noch nicht wusste, war, dass für den Flixtrain Fahrkarten verkauft wurden, aber es den Waggon gar nicht gab. Das führte dazu, dass ein Waggon fehlte und der Zug völlig überfüllt war. Es galt die Regel: „Stehplatz statt Sitzplatzgarantie“.
In Berlin angekommen, hatte man noch genug Zeit bis zum ersten Kick des Tages. Die Zeit nutzte man für ein bisschen Sightseeing. Vom Brandenburger Tor ging es dann Richtung Ost-Berlin und danach weiter nach Ahrensfelde, vor den Toren Marzahns. Nur eine Viertelstunde zu Fuß vom Bahnhof kam man dann schon an der Jahnsportstätte an, und wie zu erwarten, liefen dort auch schon einige BSG’ler herum. Am Eingang gab es allerdings eine kurze Irritation, denn es stand ein Schild mit der Aufschrift: ‚Heute keine Trommeln und Megafone.‘ Die Security nahm das jedoch nicht so ernst, aber ein Anwohner fühlte sich beim Nachmittagskaffee wohl etwas gestört und kam durch die Hecke zum Zaun, um einen Security-Mitarbeiter anzusprechen. Er sagte, dass er es nicht lustig finde, dass hier so ein Krach gemacht wird. Der Mitarbeiter lächelte nur und meinte, er solle es doch den Jungs sagen. Die BSG-Leute ließen sich nicht beirren und trommelten weiter zu ihren Liedern.
Auf der Anlage war es friedlich und ruhig. Die rund 100-120 Fans der BSG Stahl sorgten für gute Stimmung und sangen immer wieder „Stahl Feuer“, was allerdings nicht ganz auf dem Platz ankam. Denn die Gäste gingen früh in Rückstand, konnten zwar schnell antworten, mussten jedoch dennoch mit einem 2:1-Rückstand in die Pause gehen. Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Gäste ausgleichen und ab der 66. Minute ging es in einem hohen Tempo (von beiden Seiten) immer wieder hin und her. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch die Hausherren konnten sich in der 91. Minute durchsetzen und erzielten das 3:2.
Nach dem Spiel ging es mit der S-Bahn dann zum Berliner Hauptbahnhof zurück. In der Bahn erhielt ich plötzlich die Benachrichtigung: „Ihr Zug hat Verspätung“ am Ende waren es +52 Minuten. Da man dank der Verspätung massig zeit hatte, konnte immerhin noch der Einkauf erledigt werden und zum abschluss des Tages noch ein Döner verzehrt werden.
Aber damit noch nicht genug, denn auch der Flixtrain war voll und viele Gäste verwechselten wohl den Zug mit einer Disco, da einige Personen lautstark ihre Handymusik abspielten, und selbst der Schaffner es irgendwann aufgab durch seine Mikro zu sagen man solle die Musik leiser machen endete der Tag wie er begonnen hat, Chaotisch. (sm)










