SC Heerenveen – FC Utrecht – 1:1

SC Heerenveen – FC Utrecht – 1:1

“ZWISCHEN LEMMER UND LANGEWEILE”

01.02.2026
Eredevisie
Abe Lenstra Stadion
Zuschauer: 22.555

HEERENVEEN – Lange wurde mit Kollegen (tp) über mögliche Touren für den kommenden Sonntag philosophiert. Nachdem die Optionen Westfalia Rhynern – Sprockhövel sowie FC Einheit Wernigerode – Lok Stendal ins Wasser gefallen waren, entschied man sich schließlich für einen Ausflug ins Nachbarland.
Das Spiel um 16:45 Uhr zwischen Heerenveen und Utrecht wirkte zwar selbst für niederländische Verhältnisse auf dem Papier recht trostlos, war zeitlich aber immerhin so angesetzt, dass ein Doppler problemlos möglich war.

Mit einem zusätzlich gewonnenen Mitfahrer ging es schließlich über die Landesgrenze zum ersten Ziel: Lemmer. In der Snackbar „Snackresto Bij De Toer“ gab es leckere Snacks wie Frikandel Spezial, Kipcorn oder Mexicano sowie Fritten.

Gut gestärkt ging es weiter zum VV Lemmer. Der Sportpark verfügte immerhin über eine kleine Tribüne. Der Kick in der zehnten Liga war torreich und endete mit 0:5 für die Gäste vom VV Wispolia.

Knapp 30 Minuten nach Abpfiff des ersten Spiels befanden wir uns bereits im Erstligastadion des SC Heerenveen. Der Ground erinnert etwas an das fiktive FIFA-Stadion „Stade Municipal“, hebt sich in meinen Augen jedoch leicht von den sonst eher tristen Baukastenstadien ab. Ein positiver Faktor ist sicherlich, dass man sich frei im Stadion bewegen kann und problemlos von einer Tribüne zur anderen gelangt.

Das Spiel selbst war dann genauso trist wie erwartet. Bei kalten Bedingungen erzielte Treskow in der 24. Minute das 1:0, was gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete. Der Ausgleich fiel neun Minuten nach Wiederanpfiff durch Karlsson. Abgesehen von einer VAR-Überprüfung wegen eines möglichen Elfmeters, der letztlich nicht gegeben wurde, hatte die Partie nichts Weiteres zu bieten.

Fantechnisch waren die Utrecht-Fans besser als erwartet. Immerhin drei Schwenker wurden eingesetzt und auch der Support war ordentlich. Die Heerenveen-Fans setzten zwei Schwenker ein. In der zweiten Halbzeit wurde – wie so oft – mit einem Spruchband gegen Kollektivstrafen protestiert.

Schlussendlich waren wir alle froh, als das Spiel beendet war und es im warmen Auto wieder nach Hause ging. (fj)

FC Utrecht – SC Heerenveen – 2:0

FC Utrecht – SC Heerenveen – 2:0

„KIDS DAY BEIM FC UTRECHT”

30.03.2025
Stadion Galgenwaard
Eredivisie
Zuschauer: 22.366

UTRECHT – Das Wochenende in den Niederlanden sollte in Utrecht zu Ende gehen. Das Stadion Galgenwaard stand schon lange auf meiner Liste, da es sich von den klassischen Baukasten abhebt und durch seine Architektur überzeugt.

Circa Eine Stunde vor dem Spiel war man am Stadion angekommen. Für 3€ tauschte ich meine mobile Karte gegen ein Hardticket, ehe es in das moderne Stadion ging.

Hier wurde für heute der Kids-Day angekündigt. Kinder aus einem Krankenhaus durften heute eine besondere Verantwortung übernehmen. Die Namen der Utrecht- Spieler wurden von Kindern aufgeschrieben und auf die Trikots gedruckt, Kinder porträtierten die Spieler für die Videoleinwand und auch das Stadion-Mikro wurde von einem Kind verwendet.

Und auch das Intro zum Einlaufen der Mannschaften war besonders: Es gab reichlich Luftschlangen und Pyro auf dem Platz zu bestaunen. Der Anpfiff verzögerte sich dann aber noch etwas, da die Luftschlangen noch entfernt werden mussten, wobei auch während des Spiels das Feld noch nicht komplett von den Luftschlangen befreit war.

Dann konnte es aber losgehen und die Mannschaft rund um Ex-Bundesliga Star Sebastian Haller war bereit. Als Tabellen Dritter konnte man mit breiter Brust in das Spiel gegen den zehnten aus Heerenveen Gehen. Und Nach 22 Minuten fiel das 1:0 durch Rodriguez. Das Spiel ansonsten eher unspektakulär. Das zweite und letzte Tor fiel nach 58 Minuten, da der Unglücksrabe: Hopland den Ball in das eigene Tor köpfte.

Atmosphärisch konnte vor allem der kleine mitgereiste Gästeanhang überzeugen.
Aber auch Utrech hat eine kleine Gruppe.
Lautsprecherboxen wurden auch Außerhalb der Kurve aufgestellt, damit die Ansagen vom Capo auch im ganzen Stadion zu hören sind. Einen großen Effekt hatte das aber nicht. Supportet wurde über weite Strecken lediglich im Stimmungsblock. Nach dem Spiel wurde noch schnell Essen aus dem Automaten geholt und schon ging es wieder zurück in das wunderschöne Schwechheim (fj)